Zehn fleißige Helfer beim Frühjahrsputz vor dem Saisonstart im Freibad Brome

Das Anschwimmen steht kurt bevor

Vor dem Start in die Freibad-Saison am 13. Mai kamen freiwillige Helfer zum Frühjahrsputz zusammen. Foto: Täger
+
Vor dem Start in die Freibad-Saison am 13. Mai kamen freiwillige Helfer zum Frühjahrsputz zusammen.

at Brome. Die Bromer Freibad-Saison startet bald. Vorher wurde die Anlage am Sonnabend beim jährlichen Rüsttag auf Vordermann gebracht.

Trotz widriger Witterungsbedingungen – es regnete – nahmen sich etwa zehn freiwillige Helfer unter anderem den Grünanlagen an und jäteten Unkraut.

„Am 13. Mai um 13 Uhr findet das Anschwimmen statt“, berichtete Olaf Marienhagen, Vorsitzender des Fördervereins zum Erhalt des Bromer Freibades. Gemeinsam mit der Samtgemeinde als Träger, der DLRG und dem Flecken Brome lädt dieser zu der traditionellen Veranstaltung ein, die zugleich den Saisonstart markiert. Der Eintritt zum Anschwimmen ist frei.

„Wir suchen noch dringend eine Frühschwimmer-Aufsicht“, erklärte Marienhagen weiter. Voraussetzung dafür ist ein Rettungsschwimmer-Abzeichen in Silber, Interessenten können sich bei der Samtgemeinde melden. Stattfinden wird das Frühschwimmen (täglich von 6 bis 9 Uhr) aber trotzdem: Übergangsweise übernehmen die Schwimmmeister Thomas Abitz und Dietmar Wilke die Aufsicht.

Rund 13 000 Euro hat der Verein investiert – zum Beispiel in neue, wetterfeste Kunststoffbänke, die in den Farben blau, weiß und grau auch für eine farbliche Auflockerung sorgen. Außerdem sollen noch ein Aufsichtshäuschen für die Schwimmmeister sowie ein Gerätehäuschen aufgebaut werden. Geplant sei auch, die Hecken zu entfernen und neue Umrandungen zu erstellen – ob dies in diesem Jahr geschieht, stehe aber noch nicht fest. Früher erneuert werden muss die Umwälzpumpe. Die Heizung funktioniere aber, betont der Vorsitzende.

Für eine große Anschaffung werden derzeit Spenden gesammelt und Sponsoren gesucht: Der Verein plant die Erneuerung des Kinderbeckens. Allein die Kosten für das Becken lägen bei 18 000 Euro. Zusammen mit Erd- und Anschlussarbeiten erwartet Marienhagen Gesamtkosten von etwa 60 000 Euro. Auch der Erlös des zweiten Neptunfestes, das am 10. Juni stattfindet, soll für das neue Kinderbecken eingesetzt werden. Darüber hinaus prüft Marienhagen derzeit die Möglichkeit, über den Kreissportbund Fördermittel für das Becken zu erhalten. Bedingung dafür: die Einrichtung muss einen überregionalen Charakter besitzen. Das sei gegeben, meint der Vereinsvorsitzende.

Jetzt hofft er, dass sich das Wetter bis zum Saisonstart bessert. Marienhagen: „Das Ziel ist, dass der positive Besucherzustrom in diesem Jahr noch getoppt werden kann und mehr als 50.000 Besucher in das Freibad kommen.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare