Dank Einnahmen aus Grundstückverkäufen kann Gemeinde einiges investieren

Altes Feuerwehrhaus in Parsau wird für 200.000 Euro umgebaut

+
Das alte Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Parsau/Ahnebeck soll zu einer kleinen Turnhalle / Gymnastikraum, umgebaut werden.

mi Parsau - Ein kleines Plus von 500 Euro weist der Ergebnishaushalt der Gemeinde Parsau für 2019 aus: Einstimmig beschlossen die Mitglieder in der Sitzung am Mittwoch im Bürgerzentrum Unter den Eichen die Haushaltssatzung.

Darin stehen im Ergebnishaushalt ordentlichen Erträgen von 1,587 Millionen Euro Aufwendungen von 1,588 Millionen Euro gegenüber – plus 2.000 Euro an außerordentlichen Erträgen.

Der Finanzhaushalt weist einen Überschuss von 1,65 Millionen Euro aus: Die Einzahlungen betragen insgesamt 4,16 Millionen Euro, die Auszahlungen 2,49 Millionen Euro. Kredite für Investitionen wurden nicht veranschlagt wie auch keine Verpflichtungsermächtigung angesetzt ist.

Die Hebesätze sowohl für die Grundsteuer A mit 340 Punkten als auch für Grundsteuer B mit 350 Punkten und die Gewerbesteuer mit 340 Punkten bleiben gleich. Bürgermeisterin Kerstin Keil berichtete, dass in einer Sitzung vorab die Daten des Haushaltes ausführlich diskutiert worden seien. Dort habe man sehr viele und auch sehr hohe Investitionen eingeplant. Keil: „Die Gemeinde ist nur deshalb in der Lage, so hoch zu planen und zu investieren, weil die Einnahmen aus den Grundstücksverkäufen eines neuen Baugebietes berücksichtigt werden.“

So wird der Umbau des alten Feuerwehrhauses zu einer kleinen Turnhalle / Gymnastikraum mit 200.000 Euro zu Buche schlagen. Ein Anbau an die Kita Fliegenpilz wird auf 250.000 Euro geschätzt. In Kaiserwinkel soll es eine neue Straßenbeleuchtung für 60.000 Euro geben. Der Straßenendausbau, die Beleuchtung und ähnliche Restarbeiten am Klingenberg werden 250.000 Euro kosten.

Der Parkstreifen an der Grundschule soll für 10.000 Euro gepflastert werden. Das letzte Teilstück der OHE-Bahntrasse in Parsau wird für 43.000 Euro erworben.

Schließlich ist noch ein Posten aufgeführt, den der Gemeinderat in voriger Sitzung auf ein Jahr beschränkt und mit der Auflage versehen hat, ihn nach Möglichkeit wieder bei den zuständigen Behörden des Landes einzutreiben: Für die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners werden 29.000 Euro aufgebracht.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare