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Jenny Reissig. Archivfoto: Post

Ehra. Die Gemeinde Ehra-Lessien hat sich viel vorgenommen für die Zukunft. Die Kommune will an vielen Stellen bauen, im Haushalt der Gemeinde sind Investitionen eingeplant. Ein kommendes Projekt gefällt Bürgermeisterin Jenny Reissig besonders: Der Bau eines Bauhofes.

Der Gemeinderat hatte bei seiner jüngsten Sitzung beschlossen, einen Bauhof zu errichten. „Da freue ich mich sehr drüber“, sagt die Bürgermeisterin. Der Bauhof, so Reissig, ist „mein Steckenpferd“. Mit einem Blick auf die Umstände, in denen der Bauhofmitarbeiter derzeit seiner Arbeit nachgehen muss, ist ein Bau „notwendig“. „Wenn er anfängt zu arbeiten, geht er erst mal durch den Ort, um alles einzusammeln“, erklärt die Gemeindechefin dessen Zustand. Ein Trecker samt Anhänger müssen auch untergebracht sein. Überall sind die Geräte verteilt, denn einen Anlaufpunkt gibt es nicht.

Aber bald. Der Bauhof soll hinter dem Feuerwehrgerätehaus in Ehra eingerichtet werden. Dort ist eine Fläche frei. „Wir kaufen das Grundstück“, erläutert Reissig. 37 000 Euro werden dafür fällig und sind im Haushalt der Gemeinde vorgesehen. Auf das Gelände soll dann eine Halle gebaut werden, drumherum wird ein Zaun gesetzt – fertig ist der Bauhof. Für diese Anlage plant die Kommune mit Kosten von 45 000 Euro.

Eine Kostenersparnis gibt es jedoch in der Nutzung des Bauhofes. Die Gemeinde kann dann die sanitären Anlagen des Feuerwehrgerätehauses mitnutzen, das „spart eine Menge Geld“. Vor dem Bauhof-Bau muss der Landkreis Gifhorn den Haushalt der Kommune bewilligen. Wenn das Okay aus der Kreisstadt kommt, will die Gemeinde den Spaten setzen. Der Bau des Bauhofes ist neben der Errichtung eines neuen Sportheimes des TuS Ehra-Lessien eine weitere finanziell aufwendige Position im Haushalt.

Von Benjamin Post

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