Lebhafte Fuchsjagd des Reit- und Fahrvereins Altendorf und Umgebung

„Abbild des Lebens“

In strahlendem Sonnenschein lieferten sich die Reiter am Sonnabend einen anspruchsvollen und fairen Wettstreit.
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In strahlendem Sonnenschein lieferten sich die Reiter am Sonnabend einen anspruchsvollen und fairen Wettstreit.

Tülau. Der Reit- und Fahrverein Altendorf und Umgebung hatte am Sonnabend zur Fuchsjagd eingeladen. Dazu gehört nach altem Brauch der Segen eines Geistlichen ebenso wie der Bügeltrunk, den Bürgermeister Martin Zenk den Teilnehmern reichte.

„Das Jagdreiten zählt sicher zu einem der schönsten Reitsporterlebnisse und ist ein Abbild des Lebens schlechthin, weil bei diesem Wettstreit unter anderem auch die gegenseitige Rücksicht und Fairness oberstes Gebot sind“, betonte Pastor Helmut Kramer, der Ross und Reiter den Segen mit auf die Jagdstrecke gab.

Auf drei Trecker-Anhängern hatte eine beachtliche Zahl an Zuschauern Platz gefunden, und ein ganzer Konvoi von Autos begleitete das Feld, das hinter den amtierenden Füchsen Ortrud Marold-Vahldiek und Kathleen Bruch sowie dem als Master agierenden Vereinsvorsitzenden Jörn Masch mehr und mehr Fahrt aufnahm und sich den ersten Hindernissen näherte. Es war eine verwegene Jagd über feste Hürden, doch wer sich nicht daran wagte, der ritt einfach vorbei.

Nach einer guten Stunde war der erste Teil beendet, und die Teilnehmer versammelten sich im Hof Besenroth in Zicherie zur Vesper, wie es ebenfalls Brauch ist. Danach ging es erneut auf die Strecke, und wieder bewiesen die Reiter, dass sie im Sattel eine ausgezeichnete Figur machten. Pastor Kramer hatte in seinen Grüßen noch betont: „Nur wenn alle Reiter und Pferde heil ankommen, war es eine erfolgreiche Jagd.“ Nennenswerte Zwischenfälle blieben aus, sodass die Besatzung des begleitenden Krankenwagens nicht einzugreifen brauchte.

Im Gasthaus Glupe in Tülau fand der Abschluss der Fuchsjagd statt, als die neuen Füchse geehrt wurden: Für ein Jahr dürfen sich jetzt Alexander Marold-Vahldiek als Ponyfuchs und Johanna Melzian als Großpferdfuchs mit diesem Titel schmücken, den sie in einem anspruchsvollen Wettstreit errungen haben.

Von Horst Michalzik

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