Wetterlage lässt Sanierung zwischen Ehra und Brome noch nicht zu / Warten auf höhere Temperaturen

B 248: Bauarbeiten verzögern sich

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Die derzeitige Witterung verhindert, dass die Decke der B 248 zwischen Ehra und Brome saniert werden kann.

Ehra/Voitze/Brome. Die zunächst für Anfang 2015 angekündigten Instandsetzungsarbeiten an der B 248 zwischen Ehra und Brome verzögern sich. Grund ist die derzeitige Wetterlage.

Beim ersten Abschnitt zwischen Ehra und Voitze sollen Fräs- und Asphaltierungsarbeiten durchgeführt werden. Diese sind jedoch nur bei höheren Temperaturen möglich, da nach dem so genanntem Dünnschicht-Kalteinbau-Verfahren verfahren werden soll, wie Michael Peuke von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Wolfenbüttel auf IK-Anfrage mitteilt.

Der genaue Zeitpunkt, wann die Sanierung nun durchgeführt werden kann, ist nach Angaben von Peuke noch unklar. Unbestritten ist, dass die Sanierungsarbeiten notwendig sind. Die Fahrbahn weist Flickstellen auf. „Das ist nicht mehr schön“, hält Peuke fest. Hinzu kommt das Problem, dass durch so genannte Ausmagerungen die Fahrbahndecke nicht mehr so glatt ist: Bei der Ausmagerung werden bitumenhaltige Bindemittel oder Mörtel aus der Fahrbahnoberfläche herausgelöst.

Um zu verhindern, dass noch größere Schäden auftreten, will die Straßenbaubehörde die Decke daher um etwa drei Zentimeter abfräsen. Darauf kommt ein neuer, glatter Belag. Eine Woche veranschlagt Peuke in etwa für diese Arbeiten. Während dieser Zeit ist nach derzeitigem Planungsstand eine Vollsperrung vorgesehen – wenn der Landkreis dieser zustimmt.

Im ersten Abschnitt (Ehra – Voitze) soll der Verkehr über Boitzenhagen, Radenbeck und Wiswedel beziehungsweise Barwedel, Bergfeld und Tülau umgeleitet werden. Der Verkehr im zweiten Abschnitt (Voitze – Brome) soll über Wiswedel und Benitz nach Brome beziehungsweise über Tülau und Zicherie nach Brome fließen.

Die Kosten für die Bauarbeiten betragen laut Peuke insgesamt rund 500 000 Euro.

Von Paul Gerlach

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