Bewohner feiern Anleuchten des Weihnachtsbaumes / Höher als Baum in Autostadt

20,50 Meter: Wiswedel am Ziel

Eine wahre Pracht: Zum Anleuchten des Wiswedeler Weihnachtsbaumes wurde ein Fest auf dem Dorfplatz veranstaltet. Foto: Deipenau

rau Wiswedel. In diesem Jahr scheinen die Wiswedeler ihr Ziel erreicht zu haben, einen größeren Weihnachtsbaum ihr eigen nennen zu können als die Autostadt in Wolfsburg. Denn mit 20,50 Metern überragt der Baum auf dem Dorfplatz den in der Autostadt um einen halben Meter.

Allerdings hat der Weihnachtsbaum kurz vor dem Anleuchten am Sonntagabend ganz schön gelitten, wie die Wiwedelerin Birgit Klopp berichtete. „Auf der einen Seite ist er ganz schön zerzaust und es sind einige der Dekoanhänger heruntergefallen. Morgen werden wir den Baum etwas herrichten. “.

Aufgrund des starken Windes habe man schon Sorge gehabt, dass der Baum überhaupt stehen bleibe, erklärte Klopp. Es ist der vierte Baum aus heimischen Wäldern, der nun die Ortsmitte von Wiswedel schmückt und am Sonntagabend Jung und Alt anlockte. In diesem Jahr hatten sich die Wiswedeler zum ersten Mal Hilfe beim Aufstellen geholt. Der drei Tonnen schwere Baum wurde von der Firma Wiesensee mit einem Kran in sein Loch reingesetzt. Sonst hatten die Bürger Wiswedels auch dies in Eigenregie gemacht.

Geschmückt mit riesigen Zuckerstangen aus Ytong, Päckchen und Holzschmuck erfreut er die kleinen und großen Bewohner nun zumindest die ganze Weihnachtszeit. Der Baum des letzten Jahres stand nämlich aufgrund des vielen Schnees bis in den Februar hinein, wie Klopp berichtete. Untermalt wurde das Anleuchten mit Weihnachtsliedern unter Baum begleitet von einem Trompetenspieler. Anschließend blieb man bei Bratwurst und Glühwein noch etwas zusammen.

Am Weihnachtsbaum steht so zum Beispiel auch noch ein Hexenhäuschen, das Wiswedeler Kinder im letzten Jahr mit Erwachsenen gebastelt hatten. Klopp: „Ursprünglich waren die Aktionen vor allem mal für die Kinder gedacht als sie noch ganz klein waren. Schließlich sind von unseren 100 Einwohnern 20 Kinder. Mittlerweile sind sie aber für alle.“

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