Wege- und Straßenerneuerungen in Tülau / Parkstreifen in Eigenleistung

17.700 Euro an Investitionen

In Tülau müssen einige Straßen und Weg saniert werden. F. Archiv
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In Tülau müssen einige Straßen und Weg saniert werden.
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Tülau. Es ist zwar kein Beschluss im Gemeinderat getroffen worden und damit offiziell auch keine Beauftragung, dennoch gab der Gemeinderat Tülau in seiner jüngsten Sitzung grünes Licht (vier Ja-Stimmen, vier Enthaltungen) für die Abrechnung der Gehwegerneuerungen an der Fahrenhorster Straße im Zuge des Nahwärmeausbaus.

Wie Bürgermeister Martin Zenk informierte, belaufen sich die Kosten auf 10.764 Euro.

Dass im damaligen Rat seinerzeit keine Entscheidung getroffen wurde, habe laut Zenk daran gelegen, dass in diesen Zeitraum die Wahlen gefallen seien, und der alte Rat aus diesem Grund nicht mehr dazu gekommen sei.

Damit der Kosten, die auf die Gemeinde zukommen, aber noch nicht genug. Aufgrund des Nahwärmeausbaus sind einige Straßen und Gehwege beschädigt worden. Betroffen sind die Poststraße, wo sich Borde und Gehwege verschoben haben (1675 Euro), Risse im Asphalt gibt es in der Sonnenstraße, Fahrenhorster Straße, Feldstraße und im Rosenweg. Hier belaufen sich die Kosten nach mündlicher Absprache um die 1200 Euro. Für eine Gehwegverlagerung in Voitze an der Straße Am Waldweg, die der Verkehrssicherung dienen soll, muss die Gemeinde 2284 Euro berappen.

Die baulichen Vorhaben sind damit aber noch nicht abgeschlossen. Gegenüber der Feuerwehr und des Schützenplatzes soll ein befestigter Parkstreifen entstehen. Wie Zenk erläuterte, würde das Ganze in Eigenleistung entstehen, wobei die Gemeinde die Material- und Maschinenkosten in Höhe von 1869 Euro übernimmt. Ihr Interesse bekundet, tatkräftig mit anzufassen, haben die Feuerwehr und die Motorradfreunde Tülau. Nach Aussage von Herbert Lange wollte sich der Schützenverein eigentlich auch mit einbringen. Zu einem Treffen will Bürgermeister Zenk die Vereine in Kürze einladen.

„Ich werde zudem auch noch mal den Inhaber des anliegenden Geschäftes zwecks Beteiligung fragen“, sagte Zenk. Dann soll der Befestigung des 33 Meter langen und zwischen 2,5 und 3 Meter breiten Parkplatzes nichts mehr im Wege stehen.

Von Carola Hussak

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