Zeitung: Mögliche EHEC-Quelle in Lübeck

Lübeck - EHEC-Patienten könnten sich nach einem Zeitungsbericht in einem Restaurant der Hansestadt infiziert haben.

Das berichten die “Lübecker Nachrichten“ unter Berufung auf das Kieler Verbraucherschutzministerium. Demnach wurde das Restaurant bereits von Experten des Robert Koch-Instituts (RKI) und des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) untersucht. Eine RKI-Sprecherin und ein Vertreter des Kieler Gesundheitsministeriums bestätigten, dass ein RKI-Team am Freitag in Lübeck war. Details zu den Befunden nannten sie aber zunächst nicht.

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Den “Lübecker Nachrichten“ zufolge hatten sich 17 Menschen in der Gaststätte mit EHEC infiziert. “Die Lieferantenkette kann möglicherweise den entscheidenden Hinweis geben, wie der Erreger in Umlauf gekommen ist“, zitierte das Blatt Werner Solbach, Mikrobiologe am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein. Zuvor hatte die “Süddeutsche Zeitung“ auf ihrem Online-Portal jetzt.de berichtet, dass sich 34 Frauen von der Deutschen Steuergewerkschaft vom 12. bis 14. Mai in Lübeck getroffen hatten. Mindestens acht von ihnen hätten sich den EHEC-Keim zugezogen, von denen eine Frau gestorben sei.

dpa

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