Im Visier der Ermittler

Er wollte seine "Mobber" töten: Junger Mann (18) versucht Waffe zu kaufen

+
Ein junger Mann hat versucht, im Internet eine scharfe Schusswaffe zu erstehen. 

Ein junger Mann hat versucht, eine Schusswaffe zu kaufen. Nach eigenen Angaben wollte er damit Menschen töten, die ihn "mobben". Doch die Polizei kam ihm auf die Schliche. 

Wiesbaden - Die Wiesbadener Polizei hat einen 18-Jährigen beim versuchten Kauf einer scharfen Schusswaffe festgenommen. Der junge Mann habe laut eigener Aussage geplant, damit Menschen zu töten, die ihn "mobben" würden, wie die Polizei mitteilte. 

Junger Mann gerät bei versuchtem Waffenkauf ins Visier der Polizei – psychische Erkrankung?

Eine psychische Erkrankung des Deutsch-Iraners, der "rechtsgerichtetes Gedankengut" habe erkennen lassen, sei nicht auszuschließen. Er hatte die Waffe den Angaben zufolge im Darknet, einem abgeschirmten Bereich des Internets, kaufen wollen und war dabei ins Visier ausländischer Ermittlungsbehörden geraten. Diese informierten das Bundeskriminalamt.

Bei der fingierten Übergabe einer Waffenattrappe am Dienstagnachmittag wurde er laut Mitteilung festgenommen, am Mittwoch wurde Haftbefehl erlassen. Weitere Informationen teilten die Behörden zunächst nicht mit.

red/dpa

Lesen Sie auch bei fnp.de*

Live im Netz: Verstörende Bilder von Schwester Ewa bei OP aufgetaucht: Schwesta Ewa hat sich bei ihrer umfangreichen Schönheits-OP von einem Fernsehteam begleiten lassen. Jetzt sind verstörende Bilder des Eingriffs im Netz aufgetaucht.

Ex für Beinbruch des Hundes verantwortlich? Frau klagt durch alle Instanzen: Eine Frau verklagte ihren Ex-Freund auf 18.000 Euro Schadensersatz. Beim Ballspiel mit ihm brach sich ihr Hund das Bein. Die Klägerin machte den Mann dafür verantwortlich.

*fnp.de ist Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare