Wetteraussichten fürs Wochenende

Fällt die Ostereiersuche in diesem Jahr ins Wasser?

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Wer sein Osternest im Freien suchen möchte, sollte sich etwas über den Kopf ziehen.

Die Aussichten für Ostern könnten besser sein: Ersten Prognosen zufolge könnte die Eiersuche vielerorts ins Wasser fallen.

Offenbach - Feuchte Aussichten für Ostern: Nach ersten Prognosen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) muss die Ostereiersuche vielerorts entweder ins Wohnzimmer verlegt oder mit wasserdichtem Outfit absolviert werden. „Sicher ist, dass es an vielen Orten Deutschlands Niederschläge geben wird“, sagte die Meteorologin Anna Wieczorek zu den Wetteraussichten für Ostersonntag. „Die Frage ist nur, wo und wann es regnet und ob es vielleicht sogar noch mal gebietsweise richtig winterlich wird.“

So wird das Wetter in Ihrer Region

Deutlich sicherer sind sich die Meteorologen beim Blick auf die nächsten Tage: Das Tief „Elisabeth“ erreicht im Laufe des Mittwochvormittag den Westen Deutschlands. Von Nordfriesland bis nach Vorpommern fällt Schneeregen oder Schnee. In der Mitte Deutschlands liegt die Schneefallgrenze zwischen 800 und 1000 Meter und im Süden bei 1000 bis 1500 Meter. Während in der Südwesthälfte Höchstwerte zwischen 9 und 12 Grad zu erwarten sind, bewegen sich die Temperaturen sonst zwischen 6 und 9 Grad, ganz im Norden und Nordosten nur um 4 Grad.

Am Gründonnerstag hingegen sind nur einzelne Schauer zu erwarten, die Wolkendecke soll sich auflockern. Nur in Küstennähe und am Alpenrand rechnen die Meteorologen mit Regen beziehungsweise Schnee. Am Karfreitag soll sich die Sonne vor allem im Süden und im Osten längere Zeit sehen lassen. Die Temperaturen betragen relativ milde neun bis 15 Grad, nur nordöstlich der Elbe bleibt es frischer.

Ob Sonnenstunden auch für das Osterwochenende in Aussicht stehen, können die Meteorologen wegen widersprüchlicher Wettermodelle aber noch nicht sagen, so die Wetter-Expertin. „Deshalb lässt sich nach heutigem Stand noch nicht sagen, wann die beste Zeit für die Ostereiersuche ist.“

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dpa

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