Weniger Chemierückständen in Kirschen

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Kirschen sind weniger mit Schadstoffen belastet als im vergangenen Jahr.

Stuttgart - Kirschen sind nicht mehr so stark mit Pflanzenschutzmitteln belastet wie im vergangenen Jahr. Jüngste Stichproben ergaben keine Überschreitung der Höchstmengen an Pestiziden.

Die Belastung von Kirschen mit Pflanzenschutzmittel ist zurückgegangen. Wie das baden-württembergische Landwirtschaftsministerium am Montag in Stuttgart mitteilte, wurde bei der jüngsten Stichprobe anders als in den Vorjahren keine einzige Überschreitung der gesetzlich festgelegten Rückstandshöchstmengen festgestellt.

Dennoch wurden in nahezu jeder der 36 untersuchten Proben leichte Rückstände von Pflanzenschutzmitteln nachgewiesen. Bei 31 Proben lagen die Gehalte in einem gesundheitlich unbedenklichen Bereich, berichtete das Ministerium. 22 der Proben aus konventionellem Anbau stammten aus Deutschland und überwiegend aus Baden-Württemberg. Die übrigen Kirschen stammten fast ausschließlich aus dem europäischen Ausland.

Bei vier Chargen der Kirschen aus Deutschland wurden Rückstände des gesundheitlich nicht unbedenklichen Insektizids Dimethoat festgestellt. Die Anwendung des entsprechenden Mittels unterliege strengen Auflagen. “Es ist zu vermuten, dass einzelne Erzeuger der beanstandeten Kirschproben diese sehr strengen Anwendungsbestimmungen nicht ausreichend beachtet haben“, berichtete das Ministerium. Die beanstandeten Proben seien nicht für den Verbraucher zum Essen geeignet gewesen. Sie wurden aus dem Verkehr gezogen.

AP

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