Kurz vor Mitternacht

Weltkriegsbombe in Oberhausen entschärft - 4000 Menschen betroffen

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Eine Bombe aus dem zweiten Weltkrieg wurde in Oberhausen entschärft.

Mehr als 4000 Menschen mussten ihr Heim verlassen. Die A2 wurde gesperrt. Ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg war am Mittwoch in Oberhausen gefunden worden - kur vor Mitternacht war er entschärft.

Oberhausen/Duisburg (dpa/lnw) - Die in Oberhausen gefundene Weltkriegsbombe ist erfolgreich entschärft worden. Das teilte die Feuerwehr am Mittwochabend mit. Alle Bewohner dürften zurück in ihre Wohnungen, alle Absperrungen würden aufgehoben.

Die 20-Zentner-Bombe war bei Bauarbeiten auf einem Feld gefunden worden. Vor der Entschärfung mussten mehr als 4000 Menschen im Ein-Kilometer-Umkreis in Oberhausen und dem angrenzenden Duisburg ihre Wohnungen verlassen, teilte die Stadt Oberhausen mit.

Mehrere Buslinien wurden umgeleitet. Die Autobahn 3 bei Oberhausen wurde ab 22 Uhr bis zur Entschärfung gesperrt.

Notunterkunft für Bewohner - nicht die erste Evakuierung

Für Bewohner, die ihr Heim verlassen mussten, gab es eine Notunterkunft in einer Schule. Dort kam etwa die 22-jährige Jennifer Aurich aus Oberhausen unter. Sie berichtete, sie habe in den vergangenen sieben Jahren bereits dreimal wegen des Fundes einer Weltkriegsbombe ihre Wohnung verlassen müssen. Erstmals habe sie diesmal eine Notunterkunft genutzt - wegen ihres Jack-Russel-Dackels Rango.

Mehr als 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Ordnungsamt und Arbeiter Samariter Bund waren im Einsatz.

In Dresden verlief die Entschärfung vor wenigen Wochen weniger glimpflich. Dort detonierte die Bombe teilweise.

dpa

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