Verschollener deutscher Tourist (44) gefunden

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Der Aletschgletscher im Kanton Wallis

Wallis - Ein deutscher Tourist ist am gestrigen Montag auf einem Wanderausflug in der Schweiz mit seinen drei Söhnen in Not geraten. Die Kinder wurden gefunden - und jetzt auch der 44-Jährige.

Auf die Blatten-Belalp im Schweizer Kanton Wallis kommen viele Gäste aus der ganzen Welt zum Wandern. Schmuckstück des Aletschgletschers ist seine Hängebrücke. Nach Angaben des Schweizer Online-Nachrichten-Portals blick.ch war sie das Ausflugsziel des Vaters mt seinen drei Söhnen (10, 13 und 16 Jahre). Während die Ehefrau mit dem vierten Kind daheim blieb, machten sich die vier auf den Weg. 

Als sie bis zum Abend keine Meldung von ihren Liebsten hatte, alarmierte die Frau die Polizei. Ein Hubschrauber der Armee mit Wärmebildkamera wurde losgeschickt, ebenso eine Staffel von Flächensuchhunden. Heute früh um acht Uhr kam endlich die Meldung: Die Kinder wurden in der Nähe der Hängebrücke gefunden. Sie waren zwar völlig verängstigt und unterkühlt, aber sie lebten.

Vom Vater dagegen fehlte dagegen jede Spur - bis jetzt. Ihm geht es trotz seiner Unterkühlung gut, so ein Polizeisprecher. Er wurde in dasselbe Krankenhaus geflogen, in das bereits seine drei Söhne eingeliefert worden waren.

Ein Polizeisprecher vermutete, dass die Wandergruppe zu spät mit dem Abstieg begonnen hatte. Deshalb hat sich der Vater möglicherweise alleine auf den Weg gemacht, um Hilfe zu holen, während er seinen Söhnen befahl, an der Hängebrücke zu warten, so die Theorie.  

tz

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