Der kleine Ben wurde nur sechs Wochen alt

Vater soll Baby gequält und ermordet haben, weil er nicht mehr bis mittags schlafen konnte

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Staatsanwalt Benjamin Kluck beantwortet nach dem gewaltsamen Tod des Säuglings Fragen von Journalisten.

Weil der neugeborene Säugling seinen Tagesablauf störte, soll ein Vater sein nur sechs Wochen altes Baby gequält und getötet haben. 

Mönchengladbach - Eine schreckliche Vermutung haben die Ermittler nach dem gewaltsamen Tod eines sechs Wochen alten Säuglings in Mönchengladbach: Die Beamten gehen inzwischen von einem Mord durch den Vater aus. Der 29-Jährige habe die Tat mutmaßlich verübt, um vorher von ihm über einen Zeitraum von zwei Wochen begangene Misshandlungen zu verdecken, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft der nordrhein-westfälischen Stadt am Dienstag.

Da er sich nach der Geburt des Kindes in seinen Gewohnheiten eingeschränkt fühlte und nicht mehr bis mittags schlafen konnte, habe er angefangen, den kleinen Ben zu quälen - vier Wochen nach der Geburt des Babys, sagte Ermittler Ingo Thiel am Dienstag.

Als der Zustand des Kindes auch durch innere Verletzungen immer schlechter geworden sei und die Mutter zum Arzt habe gehen wollen, habe der Vater, ein Deutscher, in der Nacht zu vergangenen Donnerstag beschlossen, das Kind zu töten. Rechtsmediziner hatten bei der Obduktion den Erstickungstod des Jungen festgestellt.

Polizei und Staatsanwaltschaft gehen davon aus, dass die 30-jährige Mutter von den Misshandlungen des Vaters wusste und die trotzdem nicht verhinderte. Die Deutsche sitze wegen des Verdachts des Totschlags und der Misshandlung von Schutzbefohlenen durch Unterlassen in Untersuchungshaft.

dpa

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