Unfälle und Verwehungen - Turbulente Straßenverhältnisse

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Noch immer ist kein Ende des Winters in Sicht

Berlin - Winter und kein Ende: Schnee und Wind haben auch in der Nacht zum Samstag wieder zu zahlreichen Unfällen und Behinderungen geführt.

Besonders der Nordosten war, wieder einmal, betroffen. Auf den Bundesstraßen 198 und 104 im Osten Mecklenburg- Vorpommerns ging gar nichts mehr. Auf der B198 steckten etwa 50 Lastwagen, viele Autos und ein Bus in Schneeverwehungen fest. Sie konnten nur mit Hilfe einer Schneefräse befreit werden. Auf der B104 kamen mehrere Lastwagen vor lauter Schnee nicht mehr weiter.

Die Deutsche Bahn setzte bereits seit dem Abend Ersatzbusse auf einigen Regionalstrecken ein. Betroffen waren unter anderem Abschnitte bei Binz, Rostock, Stralsund, Güstrow und Pasewalk. Auf der Insel Rügen war der Ort Dranske aufgrund heftiger Schneeverwehungen von der Außenwelt abgeschnitten.

Bei Unfällen in Thüringen und Bayern kamen vermutlich witterungsbedingt zwei Menschen ums Leben. Auch auf Hessens Straßen herrschte weiterhin gefährliche Glätte: Zwei Männer wurden am Freitag bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Sie stießen frontal mit ihren Autos zusammen.

In Nordrhein-Westfalen haben Unfälle zu Sperrungen von Autobahnen geführt. Auf der A4 standen gleich mehrere Lastwagen quer. Ein verunglückter Lastwagen auf der A2 verlor 700 Liter Diesel, die schnell von einer Schneeschicht überzogen waren. Beide Autobahnen waren mehrere Stunden gesperrt.

dpa

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