Nach Schiffsunfall fließen 30 Tonnen Öl im Rhein

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Rund 30 Tonnen Öl sind in den Rhein geflossen. Der Ölteppich trieb Richtung Niederlande.

Griethausen - Nach dem Zusammenstoß zweier Schiffe bei Griethausen nahe Kleve sind in den Rhein rund 30 Tonnen Öl geflossen. Von einer größeren Umweltbelastung sprach die Polizei.

Das Tankschiff mit rund 1.100 Tonnen Dieselöl an Bord war durch den Zusammenstoß mit einem Güterschiff oberhalb der Wasserlinie leckgeschlagen, wie ein Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamts Duisburg-Rhein der AP sagte. Die Ursache für die Kollision in den frühen Morgenstunden war zunächst unklar. Personen wurden den Angaben zufolge nicht verletzt.

Der Ölteppich trieb am Montag Richtung Niederlande, die dortigen Behörden wurden über den Schiffsunfall unmittelbar informiert. Neben Booten von Feuerwehr und Wasserschutzpolizei war in der Nacht auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Mit Hilfe eines Tankschiffes wurde das Öl des leckgeschlagenen Schiffes am Vormittag abgepumpt. Ein weiteres Auslaufen der Fracht in den Rhein habe damit verhindert werden können, erklärte die Polizei. Es entstand ein Sachschaden in bisher unbekannter Höhe. Ende## AP

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