So viel Bier steckt wirklich in der Oktoberfest-Mass

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Wie viel Bier steckt wohl in diesen Masskrügen?

München - Schluck! Da bleibt so manchem Oktoberfest-Gast das Hendl im Hals stecken. Der Verein gegen Betrügerisches Einschenken (VGBE) hat in zwölf Zelten 100 Mass Bier getestet. Das Ergebnis:

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Viele Krüge sind so schlecht eingeschenkt, dass die Oktoberfest-Gäste um bares Geld gebracht werden! Mittels Maßband und dem Handyprogramm „Bier-Inspektor“ hat der Verein in jedem Zelt an sieben Abenden überprüft, wie gut die Mass eingeschenkt ist. „Das Ergebnis ist ernüchternd.

Die1-Liter-Mass hat auf der Wiesn einen Seltenheitswert wie ein

Die Testergebnisse im Detail. Für eine größere Grafik hier klicken.

Sechser im Lotto“, schimpft VGBE- Präsident Jan-Ulrich Bittlinger. Die am schlechtesten eingeschenkte Mass fanden die Kontrolleure mit 0,73 Litern in Käfer’s Wiesn-Schänke – umgerechnet hat der Gast bei dieser Mass 2,43 Euro zu viel bezahlt. Lesen Sie selbst, wieviel Liter in den Zelten – außer Weinzelt (schenkt keine Mass aus) und Hofbräuzelt (wurde vom Verein vergessen) – im Schnitt im Krug waren und wie hoch der Schaden für den Kunden war.

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Die Strafe für "Betrügerisches Einschenken"

Auch die Stadt schaut den Schankkellnern auf die Finger: Sieben Kontrolleure des Kreisverwaltungsreferats (KVR) sind auf der Wiesn unterwegs, um per Eichstab nachzumessen – „unangekündigt und zu unterschiedlichen Zeiten“, so Daniela Schlegl vom KVR.

14 Millimeter unter Eichstrich ist in Ordnung – ist weniger Bier drin, bekommt der Kellner erst eine mündliche, dann eine schriftliche Verwarnung. Bei erneuter Wiederholung muss er gehen, dem Wirt droht ein Bußgeldverfahren.

tz

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