Anblick sei „verstörend“ gewesen

Verstümmelte Puppen im Wald gefunden: Polizei löst unheimliches Rätsel

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Dieses Foto hat die Polizeibehörde Soest veröffentlicht.

In einem Wald im Soester Nordosten machte die Polizei kürzlich eine gruslige Entdeckung: Verstümmelte Puppen hingen an einem Baumstamm.

Soest - Die Polizei der Kleinstadt Soest in Nordrhein-Westfalen stand vor einem Rätsel: Was hatte es mit dem grusligen Fund auf sich? Rund 20 Puppen wurden in einem Wald gefunden, allen wurden diverse Verletzungen zugefügt. Nun die kuriose Lösung des Falls. 

Puppen waren laut Polizei „verstörend“ zugerichtet

Am Freitag teilte die Polzei nun mit: „Es handelt sich um einen sogenannten Geocache“. Geocaching ist eine Art elektronische Schnitzeljagd, bei der mithilfe von GPS-Daten Verstecke gesucht werden. Als die Polizei den Ersteller des Spiele-Szenarios konfrontierte, zeigte er sich einsichtig. Er habe sich keine Gedanken gemacht, welchen Eindruck seine Puppendarstellung bei Menschen mache, die die Puppen zufällig entdeckten. Der Cache sei zudem für Spieler über 18 Jahre gewesen.

Details zu der Darstellung der rund 20 Puppen wollte die Polizei nicht nennen, weil viele von ihnen „verstörend“ seien, sagte ein Sprecher gegenüber Bild. Die Puppen waren Ende März entdeckt und dann von der Polizei abgenommen worden, der Besitzer erhalte sie aber zurück. Auch der Soester Anzeiger* berichtete über den Vorfall.

Auf Amazon machte eine Frau letztes Jahr einen irren Puppen-Fund und alarmierte den Jugendschutz.

*Soester Anzeiger ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

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