Ekel-Haus in Horn

Schon morgens „fängt das Gekrabbel an“: Hamburger Wohnhaus wird von Kakerlaken heimgesucht

Das Foto zeigt eine Kakerlake.
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Ein Wohnhaus in Hamburg-Horn wird seit mehreren Wochen von Kakerlaken heimgesucht. (Symbolbild)

Nachdem ein Mann vor einem Monat gestorben war, belagern Kakerlaken ein Wohnhaus in Hamburg-Horn. Ist der Mann tatsächlich die Ursache für die Ungeziefer?

Hamburg – Vor rund einem Monat starb ein Mann in einem Wohnhaus in Hamburg-Horn. Der Verwesungsgeruch begleitet die Bewohner auch heute noch. Nach Angaben der Bewohner handelte es sich um ein Messie. Ein Blick durch das Fenster verrät, was sich hinter der Eingangstür des verstorbenen Mannes befinden könnte: Der Müll stapelt sich, überall sind Flecken an den Wänden, die Küchengeräte sind vergilbt und verdreckt. 

Auch mehrere Wochen später wurde der Müll nicht beseitigt. Die Konsequenz bekommen auch die anderen Bewohner am eigenen Leib zu spüren: Kakerlaken bedrohen nun ein ganzes Hamburger Wohnhaus*. Doch die Ungeziefer verfolgen die Bewohner schon weit vor dem Tod des Mannes.

Das Wohnungsunternehmen Saga sei bereits seit April 2020 im Einsatz, um „kontinuierlich Schädlingsbekämpfungen mit mehreren Terminen durchführen lassen“. Dies bestätigte zuletzt Saga-Presssprecher Gunnar Gläser. Während die Immobilienpreise für Hamburgs Speckgürtel bald unbezahlbar sind, gelten die Saga-Wohnungen als erschwinglich. Müssen darunter jetzt die Bewohner leiden? Das Wohnungsunternehmen geht jedenfalls auf weitere Ursachenforschung, um dem Kakerlaken-Schrecken ein Ende zu setzen. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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