Rohrbruch: Lübeck stundenlang ohne Wasser

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Es tröpfelt bestenfalls aus den Wasserhähnen in Lübeck.

Lübeck - In Lübeck ist am Sonntag für mehrere Stunden in weiten Teile der Stadt die Wasserversorgung ausgefallen. Rund 130 000 Haushalte waren davon betroffen.

“Das ist der größte Versorgungsausfall in Lübeck seit dem Zweiten Weltkrieg“, sagte der Sprecher der Stadtwerke Lübeck, Lars Hertrampf.

Die Ursache des Wasserausfalls, der um 8.45 Uhr begann und um 16 Uhr endete, war ein Rohrbruch in einer Hauptleitung. Das defekte Rohr befindet sich unter dem Flussbett der Trave. Da das Trinkwasser in den Fluss ausströmte, war die Stelle lange unentdeckt geblieben. Erst bei einer systematische Suche sei sie gefunden worden.

Inzwischen steige der Druck in den Leitungen langsam wieder. Der Sprecher rechnete damit, dass sich innerhalb der nächsten Stunden die Situation wieder normalisieren werde. 

Nach Angaben der Lübecker Polizei hatte es zeitweise im kompletten Stadtgebiet kein Wasser mehr gegeben - mit Ausnahme von Travemünde. Betroffene Kliniken wurden von der Feuerwehr vorübergehend per Tankwagen mit Wasser beliefert, um die Versorgung der Patienten zu gewährleisten.

dpa/dapd

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