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Rentner erschießt Räuber - Ermittlungen eingestellt

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Sittensen - Ein Rentner muss wegen der tödlichen Schüsse auf einen flüchtenden jungen Räuber keine Konsequenzen fürchten. Die Staatsanwaltschaft in Stade stellte die Ermittlungen gegen den 77-Jährigen wegen des Verdachts auf Totschlag ein.

Der Mann habe in Notwehr gehandelt, teilte die Behörde am

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Donnerstag mit. Fünf junge Männer hatten den Rentner im Dezember in seinem Haus in Sittensen überfallen. Als ein Alarm losging, flüchteten sie. Der 77-Jährige, der als Jäger mehrere Waffen besitzt, feuerte auf die Räuber. Einen 16-Jährigen traf er tödlich im Rücken. Das Landgericht Stade verurteilte seine Komplizen wegen räuberischer Erpressung und Körperverletzung vor zwei Wochen zu mehrjährigen Haftstrafen.

dpa

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