Polizei sucht Feld nach vermisster Richterin ab

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Die vermisste Jugendrichterin Kirsten Heisig.

Berlin - Nach dem Einsatz von Leichenspürhunden durchsuchen seit Samstagmittag rund 60 Polizeibeamte ein Feldstück in Berlin nach der vermissten Jugendrichterin Kirsten Heisig.

Mit einem Hubschrauber sei zuvor der Großteil eines 15 Hektar großen Getreidefeldes überflogen worden, sagte ein Polizeisprecher. “Ein etwa sechs Hektar großes Reststück war vom Hubschrauber aus nicht so gut einsehbar und wird jetzt von den Kollegen abgesucht“, erklärte der Sprecher.

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Bereits am frühen Morgen hatten fünf Spezialhunde den Rand eines Feldes abgeschnüffelt, zu dem andere Suchhunde bereits am Abend zuvor geführt hatten. Am Samstag wurden aber keine neuen Spuren gefunden. Die deutschlandweit bekannte Richterin, deren Namen die Polizei nicht nennt, war am Montagabend zuletzt gesehen worden. Am Mittwoch wurde die 48 Jahre alte Juristin, die mit ihrem konsequenten Vorgehen gegen kriminelle Jugendliche bekanntwurde, von einem Bekannten als vermisst gemeldet. Nähere Hinweise oder Ergebnisse lagen bis zum frühen Samstagnachmittag nicht vor. Auch aus der Bevölkerung gab es laut Polizei bislang keine Hinweise.

Nach einem Bericht von “Berliner Morgenpost“ und “Die Welt“ (Samstag) soll die Richterin am Montag noch eine SMS an Angehörige geschickt haben, deren Inhalt auf persönliche und familiäre Probleme hinweist. Die Polizei wollte sich dazu nicht äußern.

dpa

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