Tierqäulerei

Paar kettet Schildkröte in Schrebergarten fest und fährt in den Urlaub

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Ein Dortmund haben Passanten eine Schildkröte in einem Schrebergarten entdeckt, die an ein Seil angekettet war. 

In Dortmund haben Passanten eine Schildkröte in einem Schrebergarten entdeckt, die an ein Seil angekettet war. 

Dortmund - Es ist kurz nach 16 Uhr, als am Samstag ein ungewöhnlicher Notruf bei der Feuerwehr in Dortmund eingeht: Am Telefon ist eine Frau, die sich aus dem Kleingartenverein „Friedliche Nachbarn“ meldet. Was sie berichtet, klingt unglaublich: Eine Wasserschildkröte des Nachbarn liege auf dem Rücken und sei in der prallen Sonne am Fauchen. Besonders schlimm: Das hilflose Tier sei an einem Seil angekettet. Der Panzer sei durchbohrt mit einem Schlüsselring, Karabinerhaken und einem sieben Meter langen Seil dran. 

Die Schildkröte wurde angekettet. 

Die Einsatzkräfte informieren sofort den Tierschutzverein „Arche 90“. Das Tier wurde geborgen und dem Tierschutzamt Dortmund übergeben, wie „Arche 90“ mitteilt. Doch was sagen die Besitzer der Schildkröte zu diesem tierquälerischen Akt? Angeblich wollte der Besitzer, dass die Schildkröte ihre Eier im Garten ablegen kann. Die Polizei und das Veterinäramt wurden zur Anzeigenaufnahme und Sicherstellung des Tieres hinzugerufen. Auch die Beamten konnten nicht glauben, was sie sahen. Eine Anzeige wegen dieser Tierquälerei wurde erstellt und das Tier vom Veterinäramt konfisziert.

Die Wasserschildkröte – übrigens ein Männchen – wurde von den Einsatzfahrern an fachkundige Hände übergeben, wo der Schlüsselring entfernt und die Wunde im Panzer versorgt wurde.

mk

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