Neun Passagiere wollten nach Bayern

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Neun Passagiere aus der Unglücksmaschine hatten Weiterflüge nach München und Nürnberg gebucht.

München - Insgesamt neun Passagiere der Air-France- Unglücksmaschine hatten aus Paris einen Weiterflug nach Bayern gebucht.

Wie das Landeskriminalamt (LKA) am Dienstag in München bestätigte,

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hatten darunter acht Passagiere einen Flug nach München und einer einen Flug nach Nürnberg gebucht. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) zufolge sind darunter nach ersten Informationen drei wohl allein reisende Münchner sowie ein Passagier zur Weiterreise nach Sachsen. Der Fluggast nach Nürnberg sei vermutlich ein Mann aus Erlangen. Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus. Herrmann äußerte sich zu den behördlichen Bemühungen um die Klärung der Identität der bayerischen Opfer. “All das wird derzeit intensiv abgeklärt, was gar nicht so einfach ist, weil wir von Air France keine Adressen kriegen, sondern nur Namen, Vornamen und Geschlecht“, sagte der Innenminister. Zudem sei das landesweite Einwohnermelderegister noch nicht voll verfügbar, das bei der Klärung helfen könnte. Weitere Angaben zu den Personalien der Betroffenen prüft derzeit das Landeskriminalamt.

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Nach dem vermutlichen Absturz eines Air-France-Fluges von Rio de Janeiro nach Paris waren am Münchner Flughafen am Montag vergeblich wartende Abholer von Passagieren des Anschlussfluges betreut worden.

dpa

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