Nach Schnee-Chaos: Verkehrslage beruhigt sich

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Das befürchtete Verkehrschaos durch Blitzeis blieb am Mittwochmorgen aus.

Hamburg - Nach dem Schnee- und Eis-Chaos der vergangenen Tage hat sich die Lage auf Deutschlands Straßen bis zum frühen Morgen weiter entspannt.

In den größeren Städten meldete die Polizei am Mittwoch nur vereinzelte Unfälle. Allerdings wurde erwartet, dass sich die Lage bis zum Beginn des Berufsverkehrs verschärft. Auch der Frankfurter Flughafen kehrt langsam wieder zur Normalität zurück, nachdem dort am Dienstag noch tausende Passagiere festsaßen.

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Vor allem in den Höhenlagen von Hunsrück, Harz oder Fichtelgebirge froren die Straßen in der Nacht zu. Vielerorts waren die Streudienste im Einsatz, nachdem es in der Nacht wieder zu schneien begonnen hatte und die Temperaturen unter den Gefrierpunkt gerutscht waren. “Wir können nur darauf hoffen, dass es schnell wärmer wird und dass der Winterdienst gut arbeitet“, sagte ein Polizeisprecher in Potsdam. “Bisher ist alles gut gegangen, aber es zieht an“, ergänzte ein Sprecher in Mönchengladbach am frühen Morgen.

Schneechaos am Flughafen: Darauf haben Passagiere Anspruch

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Der ADAC hatte angesichts des Tauwetters bei frostigem Boden vor Blitzeis und Eisregen gewarnt. Blitzeis hatte Berlin am Dienstagmittag ins Rutschen gebracht. In den Rettungsstellen und Krankenhäusern behandelten Ärzte mehr Menschen mit Sturzverletzungen und Knochenbrüchen. In der Nacht zum Mittwoch wurden aus der Hauptstadt jedoch keine Probleme mit Glätte gemeldet.

Am Frankfurter Flughafen normalisierte sich der Betrieb nach dem Wetterchaos wieder. Allerdings fallen auch am Mittwoch wieder Flüge aus. Nach Angaben eines Flughafen-Sprechers sind vier für den Morgen geplante Starts abgesagt worden.

Heftiger Schneefall hatte Deutschlands größten Airport in der Nacht zum Dienstag ins Chaos gestürzt. 189 Starts und Landungen fielen bis Mitternacht aus. Der Wintereinbruch sorgte für eine vierstündige Sperrung aller drei Pisten. 8000 Fluggäste saßen über Nacht fest, die meisten von ihnen wurden in Hotels untergebracht.

dpa

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