Empörung in Mannheim

Autofahrer rast auf Feuerwehrmann zu – doch Staatsanwaltschaft sieht keinen Haft-Grund

Die Polizei fahndet nach Eugen G.
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Mit diesem Foto fahndete die Polizei nach dem Raser.

Ein Mann versucht in Mannheim einen Feuerwehrmann und einen Polizisten anzufahren – doch die Staatsanwaltschaft sieht den Fall nicht als versuchte Tötung an. Die Erklärung:

Mannheim - Am Montag (13. Juli) ist die Feuerwehr an einer Bundesstraße im Einsatz, um eine brennende Matratze zu löschen. Plötzlich rast ein Mercedes auf die Einsatzkräfte zu. Als der Wagen nicht an den Feuerwehrfahrzeugen vorbei kommt, legt er den Rückwärtsgang ein – und überfährt dabei fast einen Feuerwehrmann. Dieser kann gerade noch ausweichen. Als der Fahrer dann auch noch auf einen Polizisten zurast, eröffnet dieser das Feuer und trifft den Mann am Steuer. Wie MANNHEIM24* berichtet, wird der Raser schließlich nach kurzer Flucht in einem Krankenhaus aufgegriffen*, wo er seine Verletzung behandeln lässt.

Nur einen Tag nach der Auto-Attacke darf der Mann wieder nach Hause gehen – die Staatsanwaltschaft sieht keine Haftgründe und wertet die Tat nicht als versuchtes Tötungsdelikt. Stattdessen stufen die Ermittler den Vorfall als „erhebliche Verkehrsstraftat“ ein. Das löst über die Grenzen in Mannheim hinaus große Empörung aus. Wie die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen den Raser begründet, lesen Sie auf MANNHEIM24*. (*Teil des Ippen-Digital-Netzwerks)

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