Mörder bereut die Tat 

Mann mit Buddha-Statue erschlagen

Tübingen - Im Mordprozess um den tödlichen Angriff mit einer Buddha-Statue hat der Angeklagte die Tat gestanden. Die Bluttat, bei der es offenbar um Geldschulden ging, tut ihm Leid.

Sein 61 Jahre altes Opfer sei mit der 40 Zentimeter großen Messing-Statue in der Hand auf ihn zugekommen. „Dann habe ich ihm die Statue abgenommen und ihn damit geschlagen. Mir war danach klar, dass er tot war“, sagte der 44-Jährige am Freitag vor dem Landgericht Tübingen und bat die Angehörigen des Opfers um Entschuldigung: „Ich möchte von ganzem Herzen um Verzeihung bitten. Ich habe Fehler begangen, die ich zutiefst bereue.“

Die Tat geschah im Mai 2013 in Nagold (Baden-Württemberg). Der 61-Jährige hatte dem Angeklagten laut Staatsanwaltschaft knapp 140.000 Euro geliehen und das Geld zurückgefordert. Der 44-Jährige habe die Summe nicht zahlen können. Das Urteil könnte im Februar verkündet werden.

dpa

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