Lotto: Keine höheren Einsätze geplant

Stuttgart - Das Lottospielen wird nach Angaben des Deutschen Lotto- und Totoblocks in Stuttgart auf absehbare Zeit nicht teurer. Anderslautenden Medienberichten wurde damit widersprochen.

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Eine Erhöhung des Spieleinsatzes beim Lotto “6 aus 49“ stehe aktuell nicht an, erklärte Sprecher Klaus Sattler am Montag in Stuttgart. Es gebe hierüber keinen Beschluss, der Einsatz betrage wie bisher 75 Cent pro Spiel. Die “Bild“-Zeitung hatte berichtet, die Preise für Mittwoch- und Samstagslotto würden im kommenden Jahr auf 90 Cent oder maximal einen Euro pro Kästchen angehoben.

Überdies werde das Spiel reformiert. So soll nach den Informationen der “Bild“ die Zusatzzahl abgeschafft und stattdessen die Superzahl für alle Gewinnklassen eingeführt werden. Damit würden theoretisch die Gewinnchancen der Lottospieler steigen, denn die Superzahl wird nur aus den Ziffern 0 bis 9 gezogen, nicht wie die Zusatzzahl aus den Zahlen 1 bis 49. In der Erklärung des Deutschen Toto- und Lottoblocks hieß es dazu, dies sei nur eine von mehreren Überlegungen, die seit geraumer Zeit “im Zuge der normalen Produktentwicklung“ immer wieder geprüft würden.

Mehrere Modelle würden aktuell in der Marktforschung getestet - die Ergebnisse würden zeigen, ob die Lottospieler Veränderungen wünschten. Zunächst bleibe aber auch hier alles beim Alten, hieß es: “Schnellschüsse sollen beim beliebtesten Glücksspiel der Deutschen keinesfalls riskiert werden.“

Sattler betonte auch, entgegen dem Bericht stecke Lotto keineswegs in der Krise. Die Höhe der Spieleinsätze sei stark jackpotabhängig, bei hohen Jackpots stiegen die Einsätze an. Ob sich aber hohe Jackpots bilden, sei rein zufällig: “Ein Auf und Ab bei den Spieleinsätzen ist also absolut nichts Ungewöhnliches.“ Im laufenden Jahr lägen die bundesweiten Einsätze beim Lotto “6 aus 49“ bisher um drei Prozent über dem Vorjahreszeitraum.

ap

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