Gewalt gegen Polizei

Volksfest-Randale und sexuelle Übergriffe in Schwaben

+
Auf einem Volksfest in der Fachwerkstadt Schorndorf ist es am Wochenende zu Krawallen und sexuellen Übergriffen gekommen. Foto: Jan-Philipp Strobel

In Schorndorf bei Stuttgart versammelten sich laut Polizei bis zu 1000 junge Leute im Schlosspark der Stadt, es kam zu Randalen, sowie sexuellen Übergriffen auf einem Volksfest.

Schorndorf  - Krawalle und sexuelle Übergriffe auf einem Volksfest beschäftigen Polizei und Politik in Schorndorf bei Stuttgart. „Die Gewalt gegenüber den Beamten war erschreckend“, sagte ein Polizeisprecher am Montag über die Vorfälle am Wochenende. Es sei üblich, dass sich während des Volksfests viele Jugendliche träfen - doch die Aggression gegenüber der Polizei sei neu gewesen. Als Hauptproblem nannte der Sprecher den Alkoholkonsum der Jugendlichen. Nach Polizeiangaben soll am Samstag eine 17-Jährige von drei Asylbewerbern aus Afghanistan festgehalten und am Po begrapscht worden sein, wie Echo24 berichtet.

Nach der Randale und den sexuellen Übergriffen am Rande eines Straßenfestes im baden-württembergischen Schorndorf hat die Polizei die Bevölkerung zur Mithilfe bei den Ermittlungen aufgerufen. "Wir hoffen weiter darauf, dass sich mögliche Geschädigte oder Zeugen bei uns melden", sagte ein Polizeisprecher am Montag in Aalen. Auf einen entsprechenden Aufruf der Polizei vom Sonntag hätten sich bislang vergleichsweise wenige Menschen gemeldet.

Polizei erlebte ein "massives Aggressionspotenzial"

In der Nacht zum Sonntag versammelten sich laut Polizei bis zu 1000 junge Leute im Schlosspark der Stadt, es kam zu Randalen. Viele der jungen Leute hatten laut Polizei einen Migrationshintergrund. Ein Teil der Versammelten schleuderte Flaschen auf eingesetzte Polizisten sowie auf andere Festteilnehmer und die Fassade des Schlosses. Auf dem Volksfest kam es laut Polizei auch zu sexuellen Übergriffen. Im weiteren Verlauf der Nacht zogen den Ermittlern zufolge mehrere Gruppe von jeweils 30 bis 50 Menschen durch die Innenstadt. Die Polizei musste nach eigenen Angaben zahlreiche Verstärkungskräfte aus den umliegenden Landkreisen in Schorndorf zusammenziehen, um dem "massiven Aggressionspotenzial" begegnen zu können.

dpa/AFP

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare