Kleines Mädchen stirbt durch Windhose

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Kleines Mädchen stirbt durch Windhose.

Großenhain - Ein totes Mädchen und 38 Verletzte sind die schlimme Bilanz des Tornados am Pfingstmontag im sächsischen Großenhain. Die Sechsjährige hatte in einem Auto gesessen, als ein Baum darauf stürzte.

Am Morgen nach den Unwettern und Tornados ist in Sachsen und Brandenburg das große Reinemachen angesagt. Am Pfingstmontag hatten Wind und Regen mehrere Ortschaften in den beiden Bundesländern verwüstet. Ein sechsjähriges Mädchen war im nordsächsischen Großenhain gestorben, die Zahl der Verletzten liegt bei 38.

Am Dienstagmorgen mussten Autofahrer rund um Großenhain, Radeberg und Leppersdorf mit umgestürzten Bäumen rechnen, sagte ein Sprecher des Verkehrswarndienstes. Auch bei der Bahn kam es zu Einschränkungen. Im ebenfalls von einem Tornado heftig getroffenen Mühlberg in Brandenburg funktionierten am Dienstag mittlerweile wieder die Telefonverbindungen.

An der Wiederinbetriebnahme der Stromversorgung in der gesamten Stadt wurde noch gearbeitet, wie die Polizei in Potsdam mitteilte. Der Tornado war durch die knapp 4500 Einwohner zählende Stadt gerast und hatte dabei nach Polizeiangaben die Dächer von mindestens 20 Häusern abgedeckt - darunter das der Wache der örtlichen Feuerwehr. Bäume stürzten auf Autos und Gebäude. Das gesamte Ausmaß könne erst im Laufe des Dienstags abgeschätzt werden.

dpa

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