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Invasive Riesen-Zecke in RLP – was bei einem Stich zu tun ist

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Von: Marten Kopf

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Gemeiner Holzbock und Hyalomma marginatum
Die Zecken Gemeiner Holzbock (links, Ixodes ricinus) und Hyalomma marginatum liegen zum Größenvergleich nebeneinander. Funde mehrerer tropischer Zecken in Deutschland beunruhigen Forscher. © Lidia Chitimia-Dobler/dpa

Eine tropische Riesen-Zecke macht sich im Südwesten breit. Sie kann eine tödliche Krankheit übertragen. Lesen Sie hier, was bei einem Stich zu tun ist:

Rheinland-Pfalz - Für einen Krabbeltier mag Hyalomma nicht besonders groß sein, für eine Zecke ist sie es aber durchaus. Gut dreimal größer nämlich als der hierzulande bekannt „Gemeine Holzbock“ kann sie werden. Hyalomma ist eine invasive Tierart. In Rheinland-Pfalz schon seit 2018 beobachtet, eingeschleppt vermutlich mit Zugvögeln, die den Jungtieren als Wirt dienen. Und eben weil sie es warm und trocken mag, werden in diesem Jahr besonders viele Exemplare gesichtet. Forschern bereitet das Sorgen, denn die tropische Riesen-Zecke kann Überträger einer tödlichen Krankheit sein.
LUDWIGSHAFEN24 verrät, was beim Stich einer Hyalomma-Riesen-Zecke zu tun ist.

Die Rede ist vom Krim-Kongo-Fieber. Es ist ein hämorraghisches, also mit Blutungen aus Darm, Rachen oder Haut einhergehendes, Fieber. Und es kann – je nach Virusstamm – in bis zu 50 Prozent der Fälle tödlich verlaufen. (mko)

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