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Inflation und Unsicherheit: Handel baut auf Weihnachtsmarkt

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Die Inflation und gestiegene Preise für Strom und Gas beeinflussen das Weihnachtsgeschäft. © Christoph Soeder/dpa/Symbolbild

Die Adventszeit steht kurz bevor, die ersten Weihnachtsmärkte wurden eröffnet. Damit zieht auch das Weihnachtsgeschäft an. Einzelhändler hoffen trotz Inflation und gestiegener Energiepreise auf hohe Umsätze. Warum sie dabei auf den Weihnachtsmarkt setzen, lesen Sie hier:

Fulda - Aus Sicht der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Hessen (MIT) sind belebte Innenstädte ein wichtiger Bestandteil des sozialen Lebens. Der Besucherrückgang bereitet der Vereinigung längst Sorgen, die sich aktuell aufgrund der Inflation und den gestiegenen Preisen für Strom und Gas verschlimmern. „Die Konsumenten sind massiv verunsichert“, weiß auch Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer des Institutes für Handelsforschung (IFH) Köln. Die Inflation und die angekündigten Preiserhöhungen bei Strom und Gas würden „einen langen Schatten“ auf das Weihnachtsgeschäft werfen.
fuldaerzeitung.de berichtet, warum das Unternehmen Galeria dennoch zuversichtlich auf das Weihnachtsgeschäft blickt

Video: Weihnachten ohne Geschenke? Stimmung während Inflation

Jürgen Diener, Kreisvorsitzender der der MIT Fulda, ist guter Dinge: Er erwartet nicht, dass das Weihnachtsgeschäft aufgrund der aktuellen Krise einbrechen werde. Vielmehr schätzt er, dass die gestiegenen Lebenshaltungs- und Energiepreise dazu führen werden, dass gezielter und qualitätsbewusster eingekauft werde. (sob)

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