Sieben Fahrzeuge beschlagnahmt

Drei Verletzte - Berliner Polizei ermittelt wegen mutmaßlicher Autorennen

Die Berliner Polizei wurde offenbar von mehreren Rasern auf Trab gehalten. Bei den Vorfällen werden drei Personen verletzt.

Berlin - Berliner Polizisten ermitteln wegen mehrerer mutmaßlicher Autorennen. Am Samstag meldete die Polizei vier Einsätze aus der Nacht zuvor, die jeweils auf illegale Rennfahrten zurückgehen könnten. Die Polizei beschlagnahmte ihm Rahmen dieser Einsätze sieben Autos.

Die ersten drei Autos stellten die Beamten nach einem Unfall im Stadtteil Treptow-Köpenick am Freitagabend sicher, bei dem zwei Autos zusammenstießen. Zeugen sagten aus, vor dem Unfall mehrere Autos mit deutlich erhöhter Geschwindigkeit fahren gesehen zu haben.

Bei den Unfallautos handelte es sich um einen Mietwagen und ein gestohlenes Auto. Der 21 Jahre alte Fahrer des Mietwagens verletzte sich bei dem Unfall und musste ins Krankenhaus. Aus dem gestohlenen Auto sprangen laut Zeugen nach dem Unfall zwei Männer, die zu Fuß flüchteten.

18-Jähriger fährt auf Auto an Ampel auf

Auch bei einem Unfall im Stadtteil Wilmersdorf steht der Verdacht eines illegalen Autorennens im Raum. Ein 18-Jähriger fuhr dort in der Nacht zu Samstag dem Auto einer 51-Jährigen auf, das gerade an einer roten Ampel stand. Die Frau wurde in ihrem Auto eingeklemmt und schwer verletzt. Der 18-Jährige verletzte sich nur leicht und gab an, eingeschlafen zu sein. 

Zeugen sagten der Polizei, der 18-Jährige und der Fahrer eines weiteren Autos seien zuvor sehr schnell gefahren. Außerdem hätten sie oft die Spur gewechselt. Der zweite Autofahrer soll demnach nach dem Unfall mit dem 18-Jährigen gesprochen haben und dann weitergefahren sein.

Auch in Schönberg und auf dem Ku'damm fielen der Polizei Autofahrer auf, die zu schnell unterwegs waren. Eine Polizeisprecherin betonte am Samstag, dass in den vier Fällen der vorangegangenen Nacht noch ermittelt werden müsse, ob es sich tatsächlich um illegale Rennen gehandelt hat, oder die Fahrer aus anderen Gründen zu schnell gefahren sind.

dpa

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