Schanze abgeriegelt, Wasserwerfer vorgefahren

Illegale Corona-Partys: Greift die Hamburger Polizei zu hart durch?

Polizei drängt Besucher einer Rave-Party aus Schanzenviertel in Hamburg.
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Polizei riegelt nach illegaler Rave-Party das Schanzenviertel in Hamburg ab.

Beim Auflösen von illegalen Corona-Partys greift die Hamburger Polizei auf harte Maßnahmen zurück. Kürzlich fuhr sie sogar mit dem Wasserwerfer vor. Ist das zu viel?

Hamburg – Die Corona-Zahlen gehen in der Hansestadt Hamburg Stück für Stück immer weiter runter. Deshalb lockert der Hamburger Senat Nach und Nach die Corona-Regeln*. Größere Veranstaltungen und private Feste bleiben aber weiter verboten. Trotzdem locken die sommerlichen Temperaturen immer wieder Feiernde nach draußen. Hunderte versammelten sich an den vergangenen Wochenenden in der Schanze, dem Stadtpark oder in Ottensen. Die Polizei ging rigoros gegen die Feiernden vor.

Eine größere Versammlung im Schanzenviertel löst die Polizei nicht nur auf, sondern sperrte gleich das komplette Viertel ab*. Bei einer Party in Ottensen fuhr die Polizei sogar mit einem Wasserwerfer vor*. Zwar setzten die Beamten diesen nicht tatsächlich ein, dennoch griffen sie auf die Präsenz des Wasserwerfers als „Druckmittel“ zurück. Dafür gibt es für die Beamten jetzt Kritik aus der Bevölkerung. Was die Politik dazu sagt und ob das Vorgehen der Polizei Hamburg generell zu hart ist, lesen Sie hier. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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