Virus im Urlaub

Hygienisches Reisen: Wie gefährlich ist Corona in den Ferien?

Der EU-Impfnachweis soll in Zeiten der Corona-Pandemie unter anderem das Reisen erleichtern. In Deutschland benötigt es dazu die Covpass-App.
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Reisen in Corona-Zeiten: Hier lauern die versteckten Virus-Gefahren.

Im Gegensatz zu vielen Reisenden macht das Virus keinen Urlaub. Besonders Pool, Mietwagen und Hotelzimmer sorgen für nervöse Fragen. Das sollten Sie beim Reisen in Corona-Zeiten beachten.

Hamburg – Es ist bereits der zweite Sommer mit Reiseeinschränkungen, doch die Menschen wollen trotzdem in den Urlaub fahren. Das Reisen ist auch wieder möglich, allerdings sollten einige Dinge beachtet werden, wie 24hamburg.de berichtet. Bereits bei der Wahl des Urlaubsortes gilt aktuell noch Vorsicht, denn Risiko- und Mutationsgebiete wie England, Indien oder Portugal eignen sich wenig für den Sommerurlaub.

Stattdessen bietet sich ein Urlaub im eigenen Land oder einem Nachbarland mit ebenfalls niedrigen Inzidenzzahlen an. Wer kann, sollte sich vor dem Reiseantritt auf jeden Fall impfen lassen. Wegen der Impfnebenwirkungen sollte man mit dem Verreisen dann aber ein bis zwei Tage warten.

Die FFP2-Masken, Desinfektionsmittel und wenn vorhanden ein Impfzertifikat oder der digitale Impfausweis gehören in jedem Fall ins Handgepäck. Die brauchen Sie, wenn Sie Flugzeug oder Bahn nehmen, doch ausschließen kann man die Gefahr nie ganz, sollte zum Beispiel ein Infizierter neben Ihnen sitzen. Im Flieger wird die Luft durch Luftfilteranlagen gereinigt, in der Bahn haben Sie selbst die Möglichkeit, Abstände zu halten.

Für die größte persönliche Sicherheit sorgen Sie aber immer noch mit der Maske. Im Mietwagen brauchen Sie diese nicht zu tragen und die Armaturen und Lenkräder werden von den Vermietungsfirmen in der Regel desinfiziert. Wer unsicher ist, kann mit Klimaanlage und offenen Fenstern zusätzlich für frische Luft im Wagen sorgen.

Dass sich Corona-Viren im Pool schneller ausbreiten, ist allerdings ein weitverbreiteter Irrglaube. Das Umweltbundesamt und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bestätigen, dass sich die Viren wegen der vielen Wassermengen stark verdünnen und eine Infektion im Wasser somit sehr unwahrscheinlich ist. Im eigenen Hotelzimmer hingegen könnten sich die Viren auf Oberflächen wie Bettwäsche, Tischen, Türklinken oder Fernbedienungen mehrere Tage halten.

Experten gehen von einer Lebensdauer der Covid-Viren von bis zu 72 Stunden auf Stahl oder Plastikoberflächen aus. Allerdings werden diese Oberflächen von Hotels desinfiziert, die Bettwäschen gewechselt und gewaschen und die Zimmer gelüftet. Wer aber unsicher ist, kann sein eigenes Kissen mitnehmen, selbst noch einmal desinfizieren und beim Beziehen des Zimmers gut lüften. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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