Auto rast in Menschenmenge: Chronik schwerer Unfälle

Hamburg - Immer wieder rasen Autofahrer mit ihren Wagen in Menschenmengen. Manchmal handelt es sich um Amok-Taten, in anderen Fällen blieben die Motive blieben unklar. Ein Überblick.

April 2009: In den Niederlanden rast ein Amokfahrer während des traditionellen Umzugs zum Königinnentag in eine Zuschauermenge, sieben Menschen sterben. Unter den Toten ist auch der Täter, der Mann wollte die königliche Familie treffen. Diese bleibt unverletzt.

August 2008: Acht Menschen, darunter zwei deutsche Urlauber, werden in der spanischen Stadt Málaga in einer Fußgängerstraße von einem vorbeirasenden Auto angefahren und verletzt. Der offenbar geistesgestörte Fahrer war nach Presseberichten vorsätzlich in die stark belebte Fußgängerzone eingebogen.

Juli 2006: Ein Autofahrer rast bei der Fußball-WM in die größte deutsche Partyzone vor dem Brandenburger Tor und erfasst 21 Menschen. Elf Verletzte müssen ins Krankenhaus. Das Motiv des Mannes war zunächst unklar.

Juli 2006: In München erleidet ein Mann am Steuer anscheinend einen Anfall und verliert die Kontrolle über seinen Wagen, der über die Außenterrasse eines Cafés fährt. Sechs Menschen werden verletzt.

Juni 2003: In Düsseldorf donnert ein betrunkener Autofahrer in der Innenstadt mit seinem Wagen über die Außenterrassen von zwei Straßencafés. Zehn Menschen werden verletzt, drei von ihnen schwer.

dpa

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