Hausexplosion: Grundschule evakuiert

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Nach einer Explosion in einem Wohnhaus musste vorübergehend eine Grundschule evakuiert werden.

Völklingen - Im saarländichen Völklingen kam bei einer Explosion eines Wohnhauses zu einem Todesopfer. Eine Grundschule wurde evakuiert und einige Kinder mussten psychologisch betreut werden.

Bei einer schweren Explosion in einem Einfamilienhaus im saarländischen Völklingen ist mindestens ein Mann ums Leben gekommen. Vermutlich handelt es sich um den 39-jährigen Hausbesitzer, wie ein Polizeisprecher in Saarbrücken sagte. Die Leiche des Mannes sollte noch am Mittwochnachmittag aus den Trümmern geborgen werden.

Die Explosion war am Vormittag gegen 9.00 Uhr bei der Polizei gemeldet worden. Durch die Wucht der Detonation stürzte die Front des Hauses ein. Eine Grundschule und Wohnhäuser in der Umgebung wurden nicht beschädigt. Die Ursache blieb vorerst unklar. Das als einsturzgefährdet geltende Gebäude aus den 1920er Jahren musste von vorne abgestützt werden, bevor es die Helfer betreten konnten, wie ein Sprecher der Feuerwehr berichtete

Mit Spürhunden sollte dann auch nach weiteren Leichen gesucht werden. Nach Angaben des Sprechers wurde aber niemand vermisst. Auch gebe es bislang keine Hinweise auf weitere Menschen in den Trümmern. In dem Haus sind zwei Bewohner gemeldet.

Unmittelbar nach der Explosion war davon ausgegangen worden, dass auch eine nahegelegene Grundschule in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die Schule wurde daher zunächst evakuiert, konnte später aber wieder freigegeben werden. Einige Schulkinder mussten psychologisch betreut werden. Die Ursache des Unglücks war zunächst nicht bekannt.

dpa

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