Anonymes Schreiben in Hannover

Sexuelle Belästigung? Schreiben belastet Führungskraft der Polizei schwer

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Skandal bei der Polizei Hannover? Eine Führungskraft soll Kolleginnen sexuell belästigt haben (Symbolbild)

Ein Hundertschaftsführer der ZPD in Hannover soll einem Brief nach Kolleginnen sexuell belästigt haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Polizisten.

  • Ein anonymes Schreiben weist auf sexuelle Belästigungen bei der Polizei Hannover hin
  • Betroffen seien mehrere Polizistinnen
  • Beschuldigt wird ein Hundertschaftsführer der ZPD
  • Der Fall liegt nun bei der Staatsanwaltschaft

Hannover - Bahnt sich in Hannover ein Polizei-Skandal an? Dabei geht es um ein anonymes Schreiben, das auf sexuelle Belästigung bei der Zentralen Polizeidirektion (ZPD) hinweist, wie nordbuzz.de* berichtet.

Hannover: Anonymes Schreiben bei der Polizei weist auf sexuelle Belästigung hin

Alles soll mit einem anonymen Brief angefangen haben, in dem von sexuellen Belästigungen gegenüber jungen Polizistinnen zu lesen ist. Beschuldigt wird ein Hundertschaftsführer der ZPD. Der Polizist soll mehrere Kolleginnen begrapscht, bedrängt und sexuell beleidigt haben. Ein Sprecher der ZPD bestätigte diese Information gegenüber der Neuen Presse: "Es gibt einen anonymen Hinweis eine Führungskraft betreffend.“ Er wolle allerdings keine Stellung dazu nehmen, da der Fall aktuell bei der Staatsanwaltschaft liegt. 

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Sexuelle Belästigung bei der Polizei Hannover? Aus Angst um Job schwiegen die Opfer

Laut Informationen der Zeitung sollen in den vergangenen Jahren mehrere Polizistinnen von den traurigen Ereignissen betroffen sein. Aus Angst um ihren Job haben sie allerdings nichts davon erzählen wollen. „Die kriegen bei der Polizei kein Bein mehr auf die Erde, wenn sie eine Führungskraft quasi gestürzt haben. Auch dann nicht, wenn die Vorwürfe zutreffen“, sagte ein Insider gegenüber dem Nachrichtenportal. Daher sei das Schreiben in Hannover anonym.

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Polizist aus Hannover weist Vorwürfe zurück: "Er stellt sich als Opfer dar"

Der beschuldigte Polizist wurde mittlerweile versetzt. Der Mann im Alter von Anfang 50 kann weiterhin Einsätze planen, ist aber nicht im Tagesgeschäft seiner Einheit tätig. Wie die Neue Presse erzählt, soll er kurz nach der Versetzung einen emotionalen Brief an seine Kollegen geschrieben haben, in dem er seine Unschuld beteuert. Solche Vorwürfe würden gegen seine eigenen Werte kollidieren, hieße es im Schreiben. Einige Kollegen bleiben trotzdem skeptisch. „Er stellt sich als Opfer dar“, erzählte ein Polizist. Der Brief sei in seinen Augen als Einflussnahme zu werten. Sollte der Hundertschaftsführer damit durchkommen, dann würde er seiner Meinung nach "ewig so weitermachen.“

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*nordbuzz.de und fnp.de* sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

fm

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