Missliche Lage

Hamburg: Prostituierte arbeiten jetzt in Bergedorfer Hostel

Seit neuem Gesetz 400 Anmeldungen von Prostituierten in Thüringen
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Hamburgs Prostituierte werden durch die Corona-Zwangsschließungen der Bordelle in die Illegalität getrieben.

In Hamburg haben die Bordelle zu, deshalb müssen sich die Arbeiterinnen jetzt andere Ort suchen. Etwa in einem Hostel in Bergedorf.

Hamburg – Hamburgs Prostituierte sind in einer misslichen Lage: Weil die Bordelle der Stadt aufgrund von Corona zwangsgeschlossen sind, werden sie in die Illegalität getrieben *. Das Gewerbe ist von den Lockerungs-Maßnahmen der Stadt bislang ausgeschlossen.

In einem Hostel in Bergedorf * müssen die Frauen nun anschaffen. In der Straße, in der auch Familienhäuser stehen, parken die Freier, um in dem Haus eine schnelle Nummer zu schieben. Das Hostel wirbt im Internet mit günstigen Zimmer-Tarifen. Die Damen sind im Internet schnell gefunden, via WhatsApp lässt sich einfach ein Treffen vereinbaren. So auch in dem Bergedorfer Hostel.

Maßnahmen wie diese zählen für die Frauen noch zu den sichereren Möglichkeiten, Geld zu verdienen. Denn die Lust der Freier ist auch in Corona-Zeiten ungebrochen, die Auftragslage hat sogar zugenommen. Während in Hamburg viele Gewerbe wieder öffnen dürfen, sieht es für das Rotlicht-Geschäft bislang düster aus. Gerade Frauen, die keinen festen Wohnsitz haben, dürfen kein Arbeitslosengeld oder Corona-Hilfen beziehen. Und das sind nicht wenige. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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