Hamburg-Lokstedt

22-Jähriger feiert Corona-Pool-Party – und attackiert Polizei mit Fäusten

Die Hamburger Polizei hat am frühen Mittwochmorgen, 18. November 2020, eine wilde Pool-Party mit 14 Personen aufgelöst. Der Gastgeber rastete völlig aus.

Hamburg – Sie feierten eine ausgelassene Pool-Party trotz Corona, tranken jede Menge Alkohol und auch Drogen waren im Spiel. Was war passiert?  In der Nacht zum Mittwoch, 18. November 2020, hatte ein 22-jähriger Hamburger in seine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus auf der Platanenallee in Lokstedt geladen.

Stadtteil im Bezirk Eimsbüttel:Lokstedt
Fläche:4,9 km²
Postleitzahl: 20253, 20255, 22527, 22529
Bezirk:Eimsbüttel
Koordinaten: 53° 36′ 11″ N, 9° 57′ 23″ O Koordinaten: 53° 36′ 11″ N, 9° 57′ 23″ O
Einwohner: 29.373 (31. Dez. 2019)

Hamburg: 22-Jähriger feiert Pool-Party in Lokstedt – trotz Coronavirus

Dreizehn Gäste trudelten bei ihm ein. Mit fortschreitender Uhrzeit wurde die Party immer wilder. Die feierwütige Truppe versammelte sich im privaten Schwimmbad des Mehrfamilienhauses, baute eine Musikanlage auf, um die Stimmung weiter anzuheizen. Es wurde gelacht, getanzt und getrunken – bis einer der Nachbarn die 110 wählte und sich über die massive Ruhestörung mitten in der Woche und trotz Corona-Pandemie beschwerte.

Eine Pool-Party wie diese feierten die jungen Leute in Lokstedt trotz Corona-Pandemie. (Symbolbild)

Sofort machten die Einsatzkräfte sich auf den Weg zur Platanenallee, um die Party zu crashen. Doch das war zunächst gar nicht so einfach. Der 22-Jährige zeigte sich alles andere als kooperativ. Zunächst reagierte er nicht auf die Klingel. Dann wollte er die Beamten nicht hereinlassen. Als sie dann doch seine Wohnung betraten, wollte er sich nicht ausweisen.

Hamburg-Lokstedt: 22-Jähriger feiert Pool-Party und attackiert Polizei

Plötzlich ging er mit erhobenen Fäusten auf die Ordnungshüter los und versuchte, sie zu schubsen – Festnahme! Der junge Mann hatte 1, 05 Promille und kam mit auf die Wache. Von allen anderen Gästen hatten die Polizisten die Personalien aufgenommen. Sie müssen mit dicken Bußgeldern rechnen, weil sie mit der Feierei gegen die Corona-Eindämmungsverordnung verstoßen haben.

Doch damit nicht genug: Bei der Kontrolle der Wohnung fanden die Beamten dann auch noch eine Cannabis-Pflanze, einen szenetypischen Beutel mit Marihuana und Ecstasy! Der 22-jährige Gastgeber hat nun Strafverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Betäubungsmittelbesitz und ein Bußgeld wegen Verstoßes gegen die Corona-Eindämmungsverodnung an der Backe!

Wie gefährlich Ecstasy-Konsum sein kann, zeigte jüngst der Fall einer 13-Jährigen, die nach dem Konsum einer Killer-Pille im Koma liegt.* 24hamburg.de berichtet auch über den Ecstasy-Tod einer 16-Jährigen aus Winterhude. Das Mädchen starb Mitte September 2020 an den Folgen ihres Ecstasy-Konsums. *24hamburg.de ist Teil de Ippen-Digital-Netzwerkes.  

Rubriklistenbild: © David Pintens/Belga/dpa

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