Politiker in der Klemme

Hamburger Innensenator Andy Grote bezahlt Bußgeld für Corona-Party – Opposition ist trotzdem sauer

Hamburgs Innen- und Sportsenator verfolgt die Rede des CDU-Fraktionsvorsitzenden Thering bei einer Sitzung im Hamburger Rathaus.
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Andy Grote bereut seine Corona-Sause vom 10. Juni 2020.

Eigentlich wollte Andy Grote (52, SPD) am 10. Juni 2020 doch nur seine Wiederwahl in den Senat feiern. Doch dann erntete er einen ellenlangen Shitstorm.

Hamburg – Wegen des Coronavirus* waren viele Hamburger*innen auf dem Baum. Dass ausgerechnet ein Politiker mitten in der Coronavirus-Pandemie zu einer Sause mit rund 30 Personen einlädt, war für viele ein absolutes No-Go. Andy Grote* selbst beteuerte allerdings wochenlang, er habe nichts Rechtswidriges getan, eine Verabredung in der Gastronomie wäre durchaus erlaubt gewesen.

Später allerdings bezeichnete er die Idee, mit 30 Leuten auf seinen Wahlerfolg anzustoßen, als „schweren Fehler“. Jetzt zog auch die Bußgeldstelle seiner eigenen Behörde nach: 1000 Euro Strafe waren fällig, die Andy Grote jedoch „sofort akzeptiert und überwiesen" habe, wie es in einer Pressemitteilung vom Innensenator heißt. CDU, AfD und Grüne sind trotzdem auf dem Baum. 24hamburg.de berichtet ausführlicher über die Vorwürfe an SPD-Mann Andy Grote. *24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes.

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