Greenpeace: Castortransport nach Gorleben beginnt

La Hague/Hamburg - Laut Greenpeace hat ein neuer Castortransport nach Gorleben begonnen. Der Container mit hochradioaktivem Atommüll habe die Wiederaufbereitungsanlage in La Hague (Frankreich) verlassen.

In der Nacht zum Mittwoch transportierten Speziallastwagen drei Behälter mit hoch radioaktivem Müll aus der Wiederaufarbeitungsanlage (WAA) La Hague in Nordfrankreich zum 30 Kilometer entfernten Verladebahnhof in Valognes, wie die Umweltschutzorganisation Greenpeace mitteilte. In Valognes sollen die Behälter für den Weitertransport in das rund 1.000 Kilometer entfernte deutsche Zwischenlager auf Eisenbahnwaggons verladen werden. Nach Angaben von Greenpeace sollen im Laufe des Mittwochs zwei weitere Castor-Behälter von der WAA La Hague nach Valognes gebracht werden.

Französische Aktivisten der Umweltorganisation beobachteten den Transport, hieß es. Insgesamt sollen bei der Atommüll-Lieferung elf Castor-Behälter mit Abfällen aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente in Frankreich in das Zwischenlager Gorleben gebracht werden. Die Abfahrt des Atommüllzuges in Valognes erwarten Atomkraftgegner am Abend des 5. November. Am ersten Novemberwochenende soll der Transport Dannenberg erreichen, wo die Behälter für die Fahrt auf der Straße nach Gorleben wieder Tieflader umgesetzt werden müssen.

dapd

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