Geisterfahrer (34) stirbt auf Flucht vor Polizei

Berlin - Auf der Flucht vor einer Polizeikontrolle ist ein Autofahrer auf der Berliner Stadtautobahn frontal in einen Sattelzug gerast und ums Leben gekommen.

Die Polizei schloss am Mittwoch nicht aus, dass der Unfallfahrer Selbstmord begehen wollte. Der Lastwagenfahrer wurde bei dem Zusammenstoß am frühen Morgen leicht verletzt.

Der 34-jährige Berliner war von Beamten der Autobahnpolizei kurz nach Mitternacht auf dem Waidmannsluster Damm wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit angehalten worden, wie die Polizei berichtete. Während der Überprüfung flüchtete der Mann plötzlich und fuhr auf die Stadtautobahn 111, wo er auf der falschen Fahrbahn nach Norden raste.

Nach etwa drei Kilometern Fahrt stieß er frontal mit einem Lkw zusammen. Der Geisterfahrer wurde in seinem VW eingeklemmt und erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen. Der 48-jährige Lkw-Fahrer erlitt einen Schock und leichte Beinverletzungen. Er wurde ambulant im Krankenhaus versorgt. Die Autobahn war bis zum Morgen gesperrt. Es könne sein, dass der Pkw-Fahrer in Selbstmordabsicht gehandelt habe, sagte ein Polzeisprecher. Die Ermittlungen dauerten an.

ap

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