Fünfjähriger Junge stirbt bei Wohnhausbrand

Kassel - Bei einem Wohnhausbrand in Nordhessen ist am Samstagmorgen ein fünfjähriger Junge tödlich verletzt worden. Das Kind starb an den Folgen einer Rauchgasvergiftung im Krankenhaus.

Das Feuer brach den Angaben zufolge gegen 07.10 Uhr in einem dreigeschossigen Wohnhaus in Hofgeismar aus. Die Feuerwehren der Umgebung waren im Großeinsatz.

Der bewusstlose Fünfjährige wurde in einem Kinderzimmer im Erdgeschoss gefunden, doch alle Bemühungen zur Wiederbelebung verliefen ergebnislos, wie die Polizei mitteilte. Mehrere Bewohner konnten mit Leitern und einem Luftkissen gerettet werden, sechs von ihnen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser gebracht.

Auch ein Polizist wurde verletzt, der eine Bewohnerin davon abhielt, über ein Erdgeschossfenster in das brennende Gebäude zu klettern. Das Haus wird laut Polizei von drei türkischstämmigen Familien bewohnt, insgesamt seien dort 20 Personen gemeldet. Hinweise auf Brandstiftung lagen den Angaben zufolge zunächst nicht vor. Das Feuer brach laut ersten Erkenntnissen von Brandermittlern in einem Kinderzimmer im Erdgeschoss aus.

Sachverständige des hessischen Landeskriminalamtes sollen hinzugezogen werden. Den Brandschaden schätzt die Polizei auf rund 100.000 Euro.

DAPD

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