Frisurentrends: Wickellocken auf dem Vormarsch

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Romantische Wickellocken sind in - und Hauptsache, sie fallen locken.

Nürnberg - Wickellocken sind in diesem Herbst ein absolutes Muss für langhaarige Frauen - zumindest wenn es nach den neuesten Trends der Friseurbranche geht.

"Der Wickel ist auf dem Vormarsch", sagte der Kreativdirektor des Landesinnungsverbandes des bayerischen Friseurhandwerks, Winfried Löwel", am Montag in Nürnberg im Vorfeld der Fachmesse "Haare 2009" (18./19. Oktober). Wichtig sei, dass die Frisur dabei locker falle. In Zukunft würden die Haare nur im Kopfbereich geföhnt, von den Schultern abwärts werde dann gewickelt. "Wir leben in einer belebten Zeit und wir kommen auch wieder zu lockereren Frisuren", kommentierte Löwel den Herbst-Winter-Trend.

Frisurentrends: Wickellocken auf dem Vormarsch

Frisurentrends: Wickellocken auf dem Vormarsch

Doch auch für kurzhaarige Frauen gibt es gute Nachrichten: "Lange Haare sind im Kommen, aber auch extrem kurze", erklärte der Frisuren-Experte. Vorne blieben die Haare länger, am Hinterkopf würden sie kurz und fransig geschnitten und dann hochgestylt. "Wir leben ja immer in dem Zeitgeist der 80er Jahre", sagte Löwel mit Blick auf die Rückkehr der Schulterpolster und kürzer geschnittener Jacken. Sowohl die langhaarigen Locken als auch der Kurzhaarschnitt würden dazu perfekt passen.

Bei Männern gehe der Trend im Herbst und Winter hin zu unterschiedlichen Längen, erklärte der Frisuren-Experte. Eine Seite würde dabei kürzer geschnitten als die andere. Generell seien Männer in den letzten Jahren immer mutiger geworden, was ausgefallene Frisuren betreffe, sagte der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks, Andreas Popp. "Schauen sie sich die Vorbilder in der Fußballbundesliga an."

Auf der zweitägigen Fachmesse können sich Friseure aus ganz Deutschland über die aktuellen Trends sowie neuesten Techniken und Salon-Ausstattungen informieren. Auch Kosmetik und Nageldesign stehen im Mittelpunkt der Messe. Die Veranstalter erwarten rund 14 000 Besucher.

dpa

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