58-Jähriger kehrt nicht zur Haft zurück

Frauenschläger wegen Justizpanne auf freiem Fuß 

Durch eine Justizpanne befindet sich ein Häftling der Justizvollzugsanstalt Werl auf freiem Fuß. Der mehrfach vorbestrafte Mann sollte seine Strafe wegen gefährlicher Körperverletzung eigentlich noch bis zum Januar 2019 absitzen.

Werl/Bocholt - Der 58-Jährige war so frei und machte, was ihm am Ende jener Verhandlung vor dem Gericht in Bocholt gesagt wurde: Er ging – und ward seitdem nicht mehr gesehen. Erst bei Rückkehr des Gefangenentransports an der JVA Werl sei das Fehlen bemerkt worden, sagt der Presserichter am Landgericht Münster, in dessen Gerichtsbezirk das Amtsgericht Bocholt fällt.

Da das Gericht den Fehler machte, gilt das Herausspazieren des Häftlings in die Freiheit nicht mal als Fluchtversuch. Nun aber ist der Mann zur Fahndung ausgeschrieben. Man hoffe, seiner so schnell wie möglich habhaft zu werden.

Der mehrfach vorbestrafte Mann werde nicht als gefährlich eingestuft. Am 22. August 2017 war der Mann nach Schlägen gegen die Ehefrau wegen gefährlicher Körperverletzung zu sieben Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Weil er gegen Bewährungsauflagen verstoßen hatte, ging es in die Strafhaft nach Werl. 

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Rubriklistenbild: © Dominik Maaß

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