Familientragödie in Hude aufgeklärt

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Die Familientragödie in Hude ist aufgeklärt.

Hude - Die Familientragödie mit vier Toten im niedersächsischen Hude ist geklärt. Die Ermittlungen haben bestätigt, dass es eine Verzweiflungstat des Familienvaters war.

Er erstickte seine Frau und seine beiden Kinder am Vormittag des Ostermontags mit einer Bettdecke, wie die Staatsanwaltschaft Oldenburg am Montag mitteilte. Danach suchte der 53-Jährige in einem nahe gelegenen See den Tod durch Ertrinken. Als Motiv werden Depressionen und Existenzängste vermutet, die den Mann wegen seiner Arbeitslosigkeit belasteten.

Zeugen berichteten den Ermittlern von erheblichen Wesensveränderungen des Mannes nach einem Arbeitsunfall und der anschließenden zweijährigen Arbeitslosigkeit. Die Leichen der 51 Jahre alten Mutter, des 22 Jahre alten Sohnes und der 17-jährigen Tochter waren am Mittwoch vergangener Woche entdeckt worden. Den Körper des Vaters entdeckte die Polizei bei einer großangelegten Suchaktion am Donnerstag.

DAPD

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