Discounter: Giftpflanze in Salatpackung

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Nach dem Fund einer Giftpflanze in einer Salatpackung hat der Lebensmitteldiscounter Plus/Netto in allen deutschen Filialen den Rucola-Salat aus den Regalen genommen.

Frankfurt - Nach dem Fund einer Giftpflanze in einer Salatpackung hat der Lebensmitteldiscounter Plus/Netto in allen deutschen Filialen den Rucola-Salat aus den Regalen genommen.

Eine Unternehmenssprecherin bestätigte am Dienstagabend entsprechende Medienberichte. Demnach hatte ein Kunde in Hannover bereits in der vergangenen Woche zwischen den Rucola-Blättern Stiele des Gemeinen Greiskrauts entdeckt, das nach Einschätzung von Experten beim Verzehr von größeren Mengen lebensgefährliche Leberschädigungen und Krebs hervorrufen kann.

Man habe deswegen vorsorglich den gesamten Rucola-Salat aus den Märkten genommen, erklärte die Sprecherin. Betroffen sei aber nur eine Charge gewesen, die rund um Hannover an verschiedene Plus-Märkte ausgeliefert worden sei. Derzeit gebe es keinen Rucola-Salat in den Märkten. Um Sicherheit und höchste Qualität für die Kunden sicherzustellen, befinde man sich im Gespräch mit verschiedenen Lieferanten. Die Sprecherin zeigte sich zuversichtlich, dass man kurzfristig wieder Rucola anbieten könne.

ap

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