Deutsches Forschungsflugzeug fliegt nach Island

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Deutsches Forschungsflugzeug fliegt nach Island.

Oberpfaffenhofen - Zwei Wochen nach dem Vulkanausbruch in Island soll das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) dort mit einem Forschungsflugzeug die Aschekonzentration in der Luft messen.

Das deutsche Verkehrsministerium und die isländische Flugsicherungsbehörde hätten den Auftrag für die Messungen gegeben, teilte das DLR am Donnerstag mit. Nach dem Ausbruch des Vulkans unter dem Gletscher Eyjafjalla ist laut DLR der Luftverkehr in Island immer noch eingeschränkt. Die Messungen des DLR sollen auch helfen, bei künftigen Aschewolken die Lage besser zu beurteilen.

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Das Flugzeug vom Typ Falcon 20E, das bereits in zwei Flügen über Deutschland die Aschekonzentration gemessen hatte, startete am Donnerstag von Oberpfaffenhofen bei München aus nach Island. Schon am Abend seien bei guten Sichtverhältnissen erste Messungen geplant, hieß es. Die eigentliche Mission mit zwei Messflügen sei für Freitag und Samstag geplant. Die Falcon 20E, die seit den 1970-er Jahren für die Wissenschaft im Einsatz ist, war bereits zu Forschungsflügen über Wüsten und Ozeanen unterwegs.

dpa

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