Rund tausend weitere Fälle

Corona-Soforthilfe: Totaler Irrsinn in JVA Fuhlsbüttel – Knacki bekommt 11.500 Euro für Fake-Imbiss

In der JVA Fuhlsbüttel hat ein Häftling einen Antrag auf Corona-Soforthilfe gestellt.
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In der JVA Fuhlsbüttel hat ein Knacki einfach mal auf gut Glück Corona-Soforthilfe beantragt und prompt 11.500 Euro erhalten.

Aktuellen Zahlen der Hamburger Staatsanwaltschaft nach zu urteilen betrachtet sich so mancher Kriminelle als Unternehmer. Drogendealer und Zuhälter sind eben auch irgendwo selbstständig. Doch einen Anspruch auf Corona-Soforthilfe haben sie gewiss nicht – eigentlich.

Hamburg – Das scheint ein Knacki aus der Justizvollzugsanstalt (JVA) Fuhlsbüttel anders zu sehen: Er beantragte auf gut Glück Corona-Soforthilfe und bekam prompt 11.500 Euro auf seinem Giro-Konto gutgeschrieben. Neben dem Häftling aus Hamburg* erwarten Hamburger Polizei* und Staatsanwaltschaft noch zwischen 800 und 1000 ähnliche Betrugsfälle, bei denen die Corona-Soforthilfe missbraucht wurde.

24hamburg.de berichtet über den aktuellen Fall aus der JVA Fuhlsbüttel und weiß auch, wie es jetzt mit der stolzen Summe, die er sich erschlichen hat, weitergeht. *24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes.

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